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Das beinahe verschollene Volk der Neißeauen

In den Auen der Neiße lebten bis zum ausgehenden 11. Jahrhundert unserer Zeit Menschen, deren kulturelle Leistungen so erstaunlich sind, dass heute kaum zu verstehen ist, warum sie in keinem unserer Geschichtsbücher erwähnt werden. Bis zum heutigen Tag ist seine Existenz nur einem kleinen Kreis von Experten bekannt. Unglückliche Umstände und schicksalhafte historische Prozesse haben dieses Volk der Vergessenheit anheim fallen lassen. 

Der Mediävist Jurusch Gorlik und der Holzgestalter Jürgen Bergmann haben sich der Aufgabe verschrieben, diesem Unwissen entgegen zu treten. Die Ausstellung im Historum ist Ergebnis ihrer inzwischen jahrzehntelangen Ausgrabungen. Sie haben das Ziel, die erstaunliche Geschichte der Menschen von Turisede bekannt zu machen.  

Die Anlage der Kulturinsel, des Turius Winkel und das bald fertig wieder errichtete Hochzeitslabyrinth sind der Versuch, ein turisedisches Heiligtum mit all seinen Profanbauten, Kultstätten und Tiergehegen wieder auferstehen zu lassen. Neueste Erkenntnisse der Forschung fließen unmittelbar in die Gestaltung mit ein; bei der Planung beteiligen sich anerkannte Wissenschaftler. 

Die Geheime Welt von Turisede ist im besten Sinne ein Freiluftmuseum einer neuen Generation: Die Besucher sind Teil der Installation - sie erwecken dieses uralte Kulturzentrum zum Leben! 

Das Volk von Turisede

Turisede - eine fast verschollene Hochkultur!

Das Volk von Turisede wurde von kindlichen Königen regiert, feierte das Ende des Sommer mit zweieinhalbtägigen Festspielen und den Haushalt führten bei ihm stets die Männer.

Die Kulturinsel Einsiedel schlägt eine Brücke in die Ära der Turiseder, deren Kultur vor tausend Jahren auf geheimnisvolle Weise verschwand. Bauwerke, Spiele und Feste sind turisedisch geprägt und eröffnen uns Heutigen die staunenswerte Welt des alten Volkes. Im HISTORUM und im FESTSPIELHAUS (dem Ausstellungsort mit Informationen zu den wieder auferlebten zweieinhalbtägigen turisedischen Festspielen) ist der aktuelle Stand der Turisedeforschung höchst anschaulich dokumentiert.

 

Jedoch stellt der gesamte Abenteuerfreizeitpark ein riesiges Freilichtmuseum dar, welches die Bau- und Lebensweise des einst verschollenen Volkes von Turisede wieder entstehen lässt.

Hier findet ihr mehr Informtationen zu unserem Museumsbaumhaus - dem HISTORUM:

MEHR ZUM MUSEUMSBAUMHAUS...



Verrückte Bauwerke, Landschaftsformen, Skulpturen und Artefakte des Volkes sind in faszinierend authentischer Art und Weise auf dem Gebiet des Abenteuerfreizeitparks wieder erbaut worden. 
Wer möchte, kann hier zum Kind werden! 500 m unterirdische Geheimgänge verbinden die Attraktionen der „Museumsinsel“ zu einem Konglomerat aus unter-, eben- und überirdischer Kunst, Kultur & Natur.

Das Volk der Kulturinsel Einsiedel- Die Turiseder


In diesem kleinen Video erfahrt ihr mehr über die Spuren des einzigartigen Volkes der Turiseder:

Ronkads Reimeraub

Inselgeister

Die Inselgeister - Die früheren Bewohner von Turisede

Wer waren die eigentlichen Bewohner der Kulturinsel Einsiedel? Natürlich die Inselgeister - Babadoro, Judka, Modelpfutz und Bodelmutz, Jankobol, der gute König Bergamo und wie sie alle heißen. Bei genauerem Hinsehen weiß der Kenner auch, welche Kulturinsulaner aus der Menschenwelt sich dahinter verbergen. Aber zuviel darf nun auch wieder nicht verraten werden - die Inselgeister haben jedenfalls mit dem Kulturinsel-Comic "TURI SEDE" sowie den Schatzsucher-Spielen - den sogenannten "Legendenabenteuern" zu tun.

 

Jedes Jahr im Septemper regnet es in Turisede drei Tage hintereinander. Dieses Ereignis erinnert die Inselgeister immer wieder aufs Neue an die Ankunft der Trolle von Trondheim. Die wurden nämlich von einem gewaltigen Herbststurm auf die Insel geweht. Thor Alfson  ist der Trollanführer. Er ist groß, kräftig, sehr haarig und nur der Kopf ist kahl. Thor ist zwar nicht sehr geschickt, jedoch gutmütig. Olve hingegen ist groß und hager. Er lebt die ganze Zeit unter freiem Himmel und ist ein begeisterter Tänzer. Die dritte im Bunde ist die Trollin Judka. Auch sie verfügt über eine Menge Haare, aber nur auf dem Kopf. Sie steckt voller Energie und hat einen Sinn für Gerechtigkeit, welcher seines gleichen sucht.

 

 

 

 

Die Lichtelfe Fiona ist ein heiteres Wesen, das nur an das Gute glaubt. Als Einzige der Inselgeister fällt sie des Nachts in tiefen Schlaf. Erst die Strahlen der aufgehenden Sonne können sie daraus wieder erwecken. Und dann beginnt sie den neuen Tag mit einem Lächeln.

 

 

König Bergamo lebt in seinem Schloss in den Bäumen Turisedes. Er gibt nicht nur acht, dass alle Gesetze auf der Insel eingehalten werden, sondern er  sorgt auch für den unantastbaren Frieden in Turisede. Doch eigentlich spielt König Bergamo am allerliebsten auf seiner selbstgeschnitzten Flöte....

Babadoro ist die Heilerin und Kräuterhexe von Turisede. Sie beschäftigt sich mit den Kräften des Mondes und der Pflanzen. Und als Heilerin kann sie alle körperlichen Leiden heilen. Auch die meisten seelischen Unbequemlichkeiten kann sie aus der Welt schaffen. Und all diese positiven Kräfte sind wohl auch der Schlüssel zu Ihrer ewigen Jugend. Denn trotz ihrer frischen und jungen Ausstrahlung gehört sie zu den ältesten Bewohnern der Insel. 

 

 

Die beiden Waldgeister Bodelmutz und Modelpfutz sind freundlich und für jeden Spaß zu haben. In ihrem Übermut verstoßen sie ab und an gegen das zweite Gesetz: Nimm Rücksicht auf deinen Nachbarn! Doch gegen seinen Hang zu lauter Musik kann Modelpfutz nun mal nichts machen. Und Bodelmutz lebt frei nach dem Motto: Essen mußte!

 

 

Mit Jankobol entdeckten wir endlich den wahren Herrscher von Turisede. Er ist der jüngste aller Inselgeister, frech und aufgeweckt. Er ist ein Kind Turisedes. Und keines von Traurigkeit! Glaubt man Bodelmutz, hat Jankobol sogar mehr Unsinn im Kopf als Modelpfutz - und das soll was heißen. Zumindest kann Thor Alfson ein Lied davon singen, denn er ist bereits mehr als einmal mit einem Knoten im Bart aufgewacht. Und Judka ist im Übrigen der Meinung, dass der kleine Jankobol die Augen Babadoros hat und den Starrsinn Bergamos an den Tag legt...

Die Hymne der Turiseder

Sing mit! Die turisedische Hymne

Diese alte Hymne wurde vor tausend Jahren schon in den Auen der heutigen Kulturinsel gesungen - die Melodie wurde später jedoch leider zweckentfremdet. Wir führen sie zu ihrer Urform zurück!

 

Der Sakralbau der Turiseder - Das Krönum

Erst im Frühjahr 2010 stießen Historiker wohl eher zufällig auf die Fundamente eines alten Sakralbaues des turisedischen Volkes. Die damit begonnene Ausgrabung des einzigartigen Bauwerks, welches Krönums genannt wurde, stellte die Krönung des weitläufigen Freiluftmuseums auf der Kulturinsel dar und bietet mit seiner Fertigstellung ungeahnte Einblicke in die turisedische Kultur.
    
So ungewöhnlich wie die Architektur des Krönums ist, so verlief auch die Entdeckung der alten Fundamente.

Der Kulturinselhund "Uschi" hatte, bei dem Versuch einen Knochen auszugraben, einen alten Steinverband freigelegt und somit das Interesse der Forscher geweckt. Schon bald stand fest, dass es sich nur um die schon lange hier vermutete Krönungshalle handeln konnte.
    
Am 28. Juni 2010 waren die aufwendigen Rekonstruktionsarbeiten abgeschlossen und seit dem lebt ein turisedisches Großereignis endlich wieder auf...die Königskrönung während der Dinnerschau im Krönum!

(Eine umfangreiche Artefaktesammlung sowie alle bisherigen Forschungsergebnisse sind in dem einzigartigen, historischen Museums- Baumhaus, dem Historum, zusammen getragen.)

 

Fakten Fakten Fakten

199 Sitzplätze

auf 23 Ebenen

1 Bühne

2 Bars

43 Treppen

4 Leitern

11 Brücken

 

verbaut wurden:

ca. 70m3 Robinien

40m3 Fichten

25 m3 Bretter aus Eiche, Buche, Fichte

30 Tonnen einheimische Natursteine

10 Tonnen alte Abrissziegel

 

und

Beton Beton Beton!

Die Turisedischen Festspiele

Wiederbelebung einer uralten Tradition zum FOLKLORUM - Die Turisedischen Festspiele

 

Die Kulturinsel Einsiedel befindet sich auf mythischem Land. Bis vor tausend Jahren lebte hier das legendäre slawische Volk der Turiseder. Schon damals wurden zum Ende des Sommers in den Neißeauen die turisedischen Festspiele (heute Folklorum - turisedische Festspiele genannt) gefeiert.

Uralten, erst kürzlich entdeckten Aufzeichnungen zufolge wurden dabei politische und soziale Fragen spielerisch beantwortet.  Und das ist wörtlich zu nehmen!

Mittels der Spiele wurden Ämter besetzt, Rangordnungen geklärt und selbst Fremde konnten, wenn sie sich nur geschickt anstellten, durch den Sieg bei solchen Spielen die turisedischen Bürgerrechte erwerben.

 

Die turisedischen Bewährungsproben sind grandiose Disziplinen, die jeden Recken auf ganz eigene Art herausforderten. Wer mit seinem Team 5 der Wettkämpfe siegreich bestand, musste sich den nicht minder verrückten Weihritualen stellen.

 

Folgende Disziplinen konnten mittlerweile aus altem Schriftgut rekonstruiert und nachgebaut bzw. nachempfunden werden:

 

 

Riesenei Rollerei

Die RieseneiRollerei geht auf eine verheerende Überschwemmung der Neißeauen zurück. Die reißenden Wasser hatten die Scheunen zerstört und alle Vorräte mit sich gerissen. Eine Hungersnot drohte. Da fanden spielende Kinder im Neißeschlamm 3 gigantische Eier. Nur mit vereinten Kräften des Stammes konnten sie diese bergen. Zu welcher Spezies die Eier gehörten, bleibt unbekannt, denn bevor diese ausgebrütet werden konnten, wurden sie verspeist. In Gedenken an dieses Ereignis wurde die Riesenei Rollerei bei den Turisedischen Festspielen eingeführt.

 

 

Tripodisches Tauziehen

In abgewandelter Form wird das Tauziehen bis in unsere Zeit hinein betrieben. Das Tripodische Tauziehen fordert 3 Mannschaften gleichzeitig heraus. Sie ziehen an 3 Tauen, die in der Mitte mit einem Ring verbunden sind, der eine Kugel beherbergt, die die stärkste Mannschaft in das Tor  befördern mus.

Neiße Pyramidum

Die NeißePyramide ist seither ein großer FinalWettkampf am Ende unseres abschließenden Festumzuges am Sonntag, der die Freundschaft mit dem Nachbarvolk Turisede stets betonte und vertiefen sollte. 2 Mannschaften türmten eine Menschenpyramide in der Neiße auf. Während oft beim Training jeder streng ausschließlich mit seinem eigenen Volk probte, geschah es im richtigen Wettkampf nicht selten, dass sich am Ende doch die Völker mischten und ein Gewinner nie festzustellen war.

Einbootum

Krachend fuhren Einbäume in die schäumende Neiße, dann hieß es in vorgegebener Zeit so viele Fische wie möglich zu fangen. Klingt leicht, ist schwer und brachte nicht nur die weiblichen Zuschauer zum kreischen. Einbäume neigen nämlich zum Kentern.

Heutzutage sind die Fische aus Holz und zugleich rot oder blau gekennzeichnet. Nur der richtige Fisch gilt zur entsprechenden Mannschaft.

 

 

Popopulum

Dieses Turisedische Mannschaftsspiel kann als Vorläufer für weitverbreitete Spielvarianten wie Polo, Croquet und Cricket gesehen werden. 

Es treten 2 Mannschaften mit je 2 Einrädern an. Zu jedem Einrad gehören 4 Spieler. 3 Spieler bewegen das Einrad, auf dem der Schläger sitzt. Dieser muss einen hölzernen Ball mit seinem Robinienbesen am Ende unter den Hut bringen.

 

Limerickeracken

Poeten der Auen, vereinigt euch

            -im Reimen, ihr Schweine, nicht körperleuch!-

            nicht lang schnacken:

            auf zum Limeracken!

            (da gewinnt ihr fantastisches Zeuch)

                                   

Beim Lorbeerkaffeekränzchen der Turisedischen Meisterpoeten lacht nicht nur die Morgensonne!

Also, Stift gepackt und losgerackt – in diesem Jahr

suchen wir die besten Limericks zum Thema „starke Frauen”. 

Euch winken begeisterte Fans und schnieke Trophäen!

 

(eine Bronze-Weihenvorqualifikation für die TFS 2018 / ein DichterAbend für 3 Personen im Faulenzum mit 30 Turiden Getränkebonus / Veröffentlichung eines Limericks im kommenden Baumhausblatt)

 

 

Sekreturius

Ihr bewerbt euch auf unseren Orden:

„Wenn es heut nicht klappt, klappt es dann morgen?”

Ehrenturiseder

wird wahrlich nicht jeder

...dafür werd ich schon sorgen!

 

Sekreturius(at)kulturinsel.de

 

Kugelbumsum

Kugelbumsum spielen wir in diesem Jahr zum ersten Mal, denn seine Entdeckung liegt erst wenige Monate zurück. Ziel dieses Spiels ist es eine Kugel aus Eisendraht über einen Parcours ins Ziel zu treiben. Erschwert wird die Sache, weil das Stoßgerät ein Baumstamm ist und sich in der Kugel ein Mitspieler befindet. Sieger ist die Mannschaft, die die Strecke am schnellsten zurücklegt.

 

Wasserweihum

Die antiken Borkenkäfertexte berichten von einem feierlichen Ritual, welches jedes Jahr von den Turisedern zelebriert wurde, um die größten Dreckspätze herauszufinden. Zwei Ungeduschte traten dafür in luftiger Höhe in Stahlkugeln, um von dort die Weisung des Orakels zu empfangen. Dieses äußerte sich aber durch nichts anderes als die Spielwut der Turiseder: in einem Wettkampf auf Zeit schöpften Freunden und Familie der Schmutzfinken Wasser in Überlaufgefäße, bis diese sich über dem Deliquenten ergossen.

 

Das Balanceum

Das Balanceum gehört auch zu den erst kürzlich wiederentdeckten Spielen der alten Turiseder. Wie auf der antiken Zeichnung zu sehen ist, wird der Spieler von seinen Mitstreitern über einen Parcours gezogen und darf dabei nicht vom Stamm fallen. In diesem Jahr spielen wir das Balanceum zum ersten Mal!

 

 

Das Torkelum

Was uns heutzutage profan als "Brüderschaft" trinken bekannt ist, geht auf ein hintersinniges Turisedisches Ritual zurück (das übrigens ganz besonders auch bei Frauen beliebt war). Um sich besondere Zuneigung und FReundschaft zuzusprechen, trank man einen erlesenen Tropfen des besonderen Lebenssaftes, wie heute noch geläufig, mit überkreuzten Armen. Um sich zu versichern, dass die Gefühlsbekundung nicht bloßem Rausch entsprang, überquerte man vorher gemeinsam sicheren Schrittes über zwei schwankende Stämme das schnelle Wasser (a/:kwa-vit) und trank erst nach bestandener Torkelprüfung. Als besonders intensiv wurde das Ritual bewertet, wenn es oft wiederholt wurde, bis man endlich gemeinsam in die Neiße fiel.

 

Aus dem Ritual des Torkelums entwickelte sich ein sportlicher Wettkampf, der uns auch ein besonderes Zeichen der Verbrüderung zwischen den heute an den Grenzfluss anwohnenden Völkern ist.

 

Galoppum

Das ging fix!

Erst vor wenigen Monaten wurde dieses Spiel von Turisedeforschern entdeckt. Und schon zu den Festspielen könnt ihr das Galoppum ausprobieren!

Turiseder hatten einst entdeckt, dass Holzpferde viel weniger Heu fressen als solche aus Fleisch und Blut. Auch machen sie nicht soviel Mist. Für ihre berühmten Pferderennen schnitzten sie sich deshalb ihre Reittiere selbst. In der Fachwelt tobt gerade ein erbitterter Streit darüber, ob Holzpferde aus Robinienholz schneller waren oder solche aus junger Birke. Vielleicht klären das unsere Wettspiele.

 

Die Blinde Troika

Als Ursprung dieses Wettkampfes wird die Legende um den Kurier des kindlichen Königs, Migoffa Elstro, vermutet. Dieser war zu Zeiten des zweiten Trullinischen Kriegs in geheimer Mission von den feindlichen Kriegern gefangen genommen worden. Als es ihnen nicht gelang, ihm sein Geheimnis zu entlocken, blendeten die Trulliner Elstros Pferd mit einem glühenden Schwert, banden ihn geknebelt auf dessen Rücken und jagten das vor Schmerz rasende Tier mit seinem wehrlosen Reiter hinaus in den Wald. Migoffa Elstro gelang es trotz Allem, sein blindes Pferd ohne auch nur ein einziges Wort unverletzt nach Turisede zu lenken und auch der zweite Trullinische Krieg wurde ohne eine einzige Kampfhandlung mit überragendem taktischen Geschick für Turisede gewonnen. Das Pferd erholte sich später von der Blendung, vertraute seinem Reiter aber auch weiterhin blind...

 

 

Das Aquarodeo

Die Turisedeforschung ist ein fruchtbares Fachgebiet und die Ergebnisse des akademischen Treibens fließen direkt in die Turisedischen Festspiele ein. Soch auch hier:

Erst im Juni dieses Jahres gelang es Jurusch Gorlik, dem wichtigsten Protagonisten seiner Wissenschaft, ein bisher unbekanntes Spiel dem Vergessensein zu entreißen.

 

Beim Rodeoleum versuchen vier Spieler ein an Seilen aufgehängtes (Holz*) Pferd derart in überraschende Bewegungen zu versetzten, dass der darauf sitzende Reiter möglichst schnell in den Sand purzelt. sieger ist hier, wer sich am längsten im Sattel halten kann. Einer von Gorliks Assistenten warf die Frage auf, ob die verschwundenen Turiseder vielleicht nach Amerika ausgewandert sind. Dies muss aber noch Gegenstand weiterer Forschungen sein.

 

(*vermutlich)

Rund um das Spektakel hieß es und heißt es heute wieder 2 1/2 Tage Anderssein - beim Folklorum - den turisedischen Festspielen - mit Schatzhändlern, Geschichtenerzählern, Gauklern und Musikern auf 17 verschiedenen Bühnen.

Die Chroniken Turisedes









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