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Wer die Kulturinsel Einsiedel kennt, weiß auch um deren sonderbare Festkultur. Wem das schon zu exotisch war, der bleibt besser in Zukunft zu Hause.

Nichts ist den Turisedern so wichtig wie ihre spielerische Herangehensweise an das Leben- sowohl im Kindesalter als auch im erwachsenen Leben. In diesem Sinne wird jede Uneinigkeit jede Entscheidungsfindung mit einem turisedischen Brauch zelebriert und ausgelotet.

Daher ist es nicht unerwartet wie die Turiseder ihre Osterfeiertage verbracht haben: Oberstes Ziel war es, das Jahr und den bevorstehenden Sommer unvoreingenommen und mit positiven Erwartungen zu begrüßen. Der turisedische Brauch verlangte die guten Wünsche und Hoffnungen für das angebrochene Jahr unter den heranwachsenden Wurzeln eines bunten Gewächses zu vergraben, so dass diese auch gedeihen konnten.

Jeder Turiseder spielte also sein bestes Können aus, um möglichst als erster die Ehre zu erhalten hinaus in die Auen ziehen zu können und die Hoffnugsaltäre zu bepflanzen. Wer alles richtig gemacht hat, dessen Blumen werden blühen und derjenige wird auch sein Glück finden.

 

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